Feuerwehr Meusegast
Feuerwehr Meusegast / Am Ziegenrücken 11 / 01809 Dohna OT Meusegast info@feuerwehr-meusegast.de
Aktuell
Absage 20. Ortsfest Meusegast am 24./25. April 2020 Respekt – Verantwortung – Sicherheit – Umsicht Attribute, die in Krisen im Vordergrund stehen sollten, die aber für uns als Feuerwehr und Feuerwehrverein dauerhafte Handlungsleitfäden sind. Unser am 24./25. April geplantes Ortsfest sollte nach einem Jahr Pause eine neue Zeit einläuten. Wir wollten mit Ihnen und den anderen Wehren die neuen Räumlichkeiten würdig einweihen und Ihnen und Ihren Familien ein paar fröhliche unbeschwerte Stunden in unserem schönen Ort ermöglichen. Umso schwerer fällt uns nun die Absage, aber die aktuellen Rahmenbedingungen rund um die Atemwegserkrankung COVID-19 (Corona Virus) lassen uns hier keine Wahl. Abgesehen von der am 11.03. ergangenen „Allgemeinverfügung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über das Verbot von nicht unter freiem Himmel stattfindenden öffentlichen und die Meldepflicht von nichtöffentlichen Veranstaltungen auf dem Gebiet des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“, die Veranstaltungen von mehr als 100 Personen untersagt, haben wir uns in den letzten Tagen als Verein Gedanken gemacht und eine Position erarbeitet. Diese berücksichtigt folgende Grundsätze: 1. Die Vereinsmitglieder führen an allen Stellen des Ortsfestes (Ausschank, Ordnung, Auf- und Abbau,usw.) Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus und stehen dabei über einen langen Zeitraum im direkten Kontakt mit einer großen Anzahl von Gästen und Mithelfenden. Die Fürsorgepflicht und der Eigenschutz verbietet es, in dieser Ansteckungs- und Gefährdungslage diesen Personenkreis solchen Risiken auszusetzen. Ein Großteil des Vereins besteht aus aktiven Kameraden der Feuerwehr und deren Gesundheit und Einsatzfähigkeit im aktiven Dienst sind in solchen Lagen zudem unerlässlich. 2. Wir tragen natürlich in besonderem Maße die Verantwortung für die Sicherheit unserer Gäste. Dies haben wir die letzten Jahre aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln stemmen können. Eine Pandemie und die vielfältigen Übertragungswege der Infektion, kann nur eingedämmt werden, indem man das Bewegungs- und Kontaktumfeld einschränkt. Deshalb müssen wir der Ansteckungsgefahr im wahrsten Sinne des Wortes „die Bühne entziehen“, vor allem aus Respekt vor unseren Gästen und deren Unversehrtheit. Nicht zuletzt gilt es auch Gefahr von unserem Ort abzuwenden, denn sollte während dem Fest ein Fall auftreten oder nachgewiesen werden, könnte das durchaus zu Quarantänesituationen für unseren Ort führen, was die Bewegungsfreiheit einschränkt und die Lebensqualität mindert. Ich denke, dass die Einwohner dafür kein Verständnis hätten und dann auch der Rückhalt von Verein und Feuerwehr bei den Bürgern verspielt wäre. 3. Die heute gültige Allgemeinverfügung hat keine zeitliche Begrenzung und wird sicher in den kommenden Tagen nicht entschärft. Wir tragen zum einen eine Verantwortung für die vielen Subunternehmer (Bands, Schausteller usw.), zum anderen aber auch für den wirtschaftlichen Fortbestand des Feuerwehrvereins. Ich denke, dass die sehr familiennahe und sozialverträgliche Ausrichtung unserer Preisgestaltung gut für die Akzeptanz unserer Veranstaltung bei den Menschen ist, aber eben auch keinen unbegrenzten Spielraum für Rücklagen lässt. Jetzt alles einfach „laufen zu lassen“ und dann verantwortungslos die Gesundheit aller zu gefährden, um dann den Verein dauerhaft handlungsunfähig zu machen, kann im Hinblick auf die Zukunft nicht der Weg sein. Ich möchte mich jetzt schon bei alle Partnern entschuldigen, Ihnen für Ihre Kulanz danken und versichern, dass wir alle Offerten, zu einem späteren Termin einlösen werden. Hervorheben möchte ich hier die sehr gute Kommunikation mit der Stadtverwaltung Dohna. In einem gemeinsamen Termin mit dem Bürgermeister Herrn Dr. Müller, dem Amtsleiter Herrn Werner und dem Vorsitzenden des Blütenfestvereins wurde sehr konstruktiv eine gemeinsame Handlungsleitfaden vereinbart, dem alle Vereine mit Ihren Veranstaltungen folgen werden. Liebe Meusegaster, liebe Gäste und Partner, „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ und „auch der Herbst hat schöne Tage“ sind geflügelte Worte. Sollte sich ein Zeitfenster öffnen, wo alle Planungssicherheit haben, werden wir versuchen uns 20. Ortsfest nachzuholen. Sie erfahren es als Erstes. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf. Ihr Feuerwehrverein Meusegast e.V. Karsten Wolf Vereinsvorsitzender
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Absage 20. Ortsfest Meusegast am 24./25. April 2020 Respekt – Verantwortung – Sicherheit – Umsicht Attribute, die in Krisen im Vordergrund stehen sollten, die aber für uns als Feuerwehr und Feuerwehrverein dauerhafte Handlungsleitfäden sind. Unser am 24./25. April geplantes Ortsfest sollte nach einem Jahr Pause eine neue Zeit einläuten. Wir wollten mit Ihnen und den anderen Wehren die neuen Räumlichkeiten würdig einweihen und Ihnen und Ihren Familien ein paar fröhliche unbeschwerte Stunden in unserem schönen Ort ermöglichen. Umso schwerer fällt uns nun die Absage, aber die aktuellen Rahmenbedingungen rund um die Atemwegserkrankung COVID-19 (Corona Virus) lassen uns hier keine Wahl. Abgesehen von der am 11.03. ergangenen „Allgemeinverfügung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über das Verbot von nicht unter freiem Himmel stattfindenden öffentlichen und die Meldepflicht von nichtöffentlichen Veranstaltungen auf dem Gebiet des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“, die Veranstaltungen von mehr als 100 Personen untersagt, haben wir uns in den letzten Tagen als Verein Gedanken gemacht und eine Position erarbeitet. Diese berücksichtigt folgende Grundsätze: 1. Die Vereinsmitglieder führen an allen Stellen des Ortsfestes (Ausschank, Ordnung, Auf- und Abbau,usw.) Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus und stehen dabei über einen langen Zeitraum im direkten Kontakt mit einer großen Anzahl von Gästen und Mithelfenden. Die Fürsorgepflicht und der Eigenschutz verbietet es, in dieser Ansteckungs- und Gefährdungslage diesen Personenkreis solchen Risiken auszusetzen. Ein Großteil des Vereins besteht aus aktiven Kameraden der Feuerwehr und deren Gesundheit und Einsatzfähigkeit im aktiven Dienst sind in solchen Lagen zudem unerlässlich. 2. Wir tragen natürlich in besonderem Maße die Verantwortung für die Sicherheit unserer Gäste. Dies haben wir die letzten Jahre aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln stemmen können. Eine Pandemie und die vielfältigen Übertragungswege der Infektion, kann nur eingedämmt werden, indem man das Bewegungs- und Kontaktumfeld einschränkt. Deshalb müssen wir der Ansteckungsgefahr im wahrsten Sinne des Wortes „die Bühne entziehen“, vor allem aus Respekt vor unseren Gästen und deren Unversehrtheit. Nicht zuletzt gilt es auch Gefahr von unserem Ort abzuwenden, denn sollte während dem Fest ein Fall auftreten oder nachgewiesen werden, könnte das durchaus zu Quarantänesituationen für unseren Ort führen, was die Bewegungsfreiheit einschränkt und die Lebensqualität mindert. Ich denke, dass die Einwohner dafür kein Verständnis hätten und dann auch der Rückhalt von Verein und Feuerwehr bei den Bürgern verspielt wäre. 3. Die heute gültige Allgemeinverfügung hat keine zeitliche Begrenzung und wird sicher in den kommenden Tagen nicht entschärft. Wir tragen zum einen eine Verantwortung für die vielen Subunternehmer (Bands, Schausteller usw.), zum anderen aber auch für den wirtschaftlichen Fortbestand des Feuerwehrvereins. Ich denke, dass die sehr familiennahe und sozialverträgliche Ausrichtung unserer Preisgestaltung gut für die Akzeptanz unserer Veranstaltung bei den Menschen ist, aber eben auch keinen unbegrenzten Spielraum für Rücklagen lässt. Jetzt alles einfach „laufen zu lassen“ und dann verantwortungslos die Gesundheit aller zu gefährden, um dann den Verein dauerhaft handlungsunfähig zu machen, kann im Hinblick auf die Zukunft nicht der Weg sein. Ich möchte mich jetzt schon bei alle Partnern entschuldigen, Ihnen für Ihre Kulanz danken und versichern, dass wir alle Offerten, zu einem späteren Termin einlösen werden. Hervorheben möchte ich hier die sehr gute Kommunikation mit der Stadtverwaltung Dohna. In einem gemeinsamen Termin mit dem Bürgermeister Herrn Dr. Müller, dem Amtsleiter Herrn Werner und dem Vorsitzenden des Blütenfestvereins wurde sehr konstruktiv eine gemeinsame Handlungsleitfaden vereinbart, dem alle Vereine mit Ihren Veranstaltungen folgen werden. Liebe Meusegaster, liebe Gäste und Partner, „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ und „auch der Herbst hat schöne Tage“ sind geflügelte Worte. Sollte sich ein Zeitfenster öffnen, wo alle Planungssicherheit haben, werden wir versuchen uns 20. Ortsfest nachzuholen. Sie erfahren es als Erstes. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf. Ihr Feuerwehrverein Meusegast e.V. Karsten Wolf Vereinsvorsitzender